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In dieser Folge Radio Verstehbahnhof dreht sich alles um den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Deutschland. Wir beantworten viele Fragen: Warum geht das bei uns so langsam? Was ist Vectoring, das die Deutsche Telekom auch in Fürstenberg/Havel verbaut und warum ist das nicht toll, sondern ein Problem? Wie hat Schweden es geschafft, einen so preiswerten Zugang zu wirklich schnellem Netz selbst in entlegenen Dörfern aufzubauen? Was hat Daniel mit dem havel:lab e.V. in Fürstenberg/Havel vor? Was ist ein LoRaWAN? Wie können Bürger:innen unserer Stadt beim Aufbau eines gemeinwohlorientierten, schnellen WLANs in Fürstenberg und den Ortsteilen mitmachen? Warum braucht es ein “Recht auf schnelles Internet” und warum ist die jüngste Gesetzesreform dazu leider nur ein “Recht auf lahmes Internet”? Und warum ist Daniel Neulandgewinner? Hört rein für die Antworten! PS: diese Folge hatten wir schon im Mai aufgezeichnet, durch diverse unglückliche Umstände (z.B. den Endstress, der mit dem Ende einer Legislatur einhergeht) hat sich die Veröffentlichung etwas hingezogen. Wir geloben Besserung!

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Ob Bildungsungerechtigkeit oder Klimakrise: Digitale Innovationen können helfen, gesellschaftliche Probleme zu lösen. Dazu fordert DIE LINKE die Förderung sozialer Innovationen, ein Recht auf schnelles Internet und dass Wissen oder Software, die mit öffentlichen Mitteln finanziert wurden, auch der Allgemeinheit zur Verfügung stehen.

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Anke Domscheit-Berg, DIE LINKE: Für ein echtes Recht auf schnelles Internet

Es braucht ein Recht auf schnelles Internet für alle, forderte ich in meiner Rede zur TKG-Novelle. Statt diesen Rechtsanspruch zu schaffen, blamiert sich die GroKo mit einem politischen Placebo. Stattdessen kommt erneut eine Ausweitung der Überwachungsinfrastruktur für Messenger und Emailprovider, sichere elektronische Kommunikation ‘Made in Germany’ wird so wohl aussterben. Hier ist meine Plenarrede als Video verlinkt und der Text im Wortlaut zum nachlesen. 

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Frage: Wie ist der derzeitige Stand der Umsetzung eines rechtlich abgesicherten Anspruches auf flächendeckenden Zugang zum schnellen Internet, welcher im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD zum 1. Januar 2025 angekündigt wird, und welches Ressort ist für die Umsetzung dieses Vorhabens federführend verantwortlich? (BT-Drucksache 19/8082)

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Steffen Bilger vom 25. Februar 2019

Das BMVI ist federführend zuständig für die Umsetzung eines rechtlich abgesicherten Anspruchs auf schnelles Internet, der Gegenstand des Koalitionsvertrages zwischen CDU/CSU und SPD ist. Dieser Anspruch soll im Rahmen der Umsetzung des „Europäischen Kodex für die elektronische Kommunikation“ (Richtlinie (EU) 2018/1972) in nationales Recht ins Telekommunikationsgesetz (TKG) aufgenommen werden. Die Vorarbeiten für diese Überarbeitung des TKG laufen zurzeit in Abstimmung mit dem BMWi.

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