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    Domscheit-Berg

    Publizistin, Netzaktivistin und parteilose Bundestagsabgeordnete für Brandenburg in der Linksfraktion. Weil digitale Revolution eine soziale Revolution braucht.

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Weitere aktuelle Beiträge finden Sie auf meinem Blog.

EU reguliert Digitale Plattformen und SolarWinds-Hack (Digitalausschuss, 13.01.2021)
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CCCamp 2015 im Ziegeleipark Mildenberg mit seinen in der Nacht von bunten LED-Lichtern erhellten Zelten. Foto: "CCCamp 2015 (026)" by BlinkenArea.org is licensed under CC BY 2.0
Schnelles Internet in Brandenburg? Kein Problem beim CCCamp 2015 im Ziegeleipark Mildenberg mit entsprechender Infrastruktur. Foto: „CCCamp 2015 (026)“ by BlinkenArea.org is licensed under CC BY 2.0 

Wohl noch nie war die Bedeutung einer zeitgemäßen Digitalisierung so deutlich, wie aktuell in der Pandemie, die uns wohl auch im neuen Jahr noch eine ganze Weile begleiten wird. Vor allem die Abhängigkeit von einer funktionierenden digitalen Infrastruktur wird in Zeiten des Homeschoolings, Homeoffice und unzähliger Videokonferenzen schmerzhaft spürbar. Da passte es gut in die Zeit, dass der Brandenburger Landtag am 13. Januar 2021 ein Fachgespräch im Hauptausschuss zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie des Landes durchführte, an der ich als Sachverständige teilnahm (Präsentation als PDF). Anlass war ein umfassender Bericht des Landesrechnungshofes (LT-Drs. 7/1843 als PDF), der sich kritisch mit dem Fortschritt und der Governance der Digitalisierungstrategie durch die Landesregierung auseinandersetzte sowie die Evaluation von Prognos (Evaluation als PDF).

Neben Minister:innen, Vertreter:innen von Landkreistag, Digitalagentur, Wissenschaft, Landesdatenschutzbehörde und IT-Dienstleistern, nahm ich als Fachfrau mit bundespolitischem Hintergrund aber brandenburgischer Verankerung teil (Gästeliste als PDF). Im Fachgespräch beschrieb ich die aus meiner Sicht größten Baustellen, was ihre Folgen sind und was man tun könnte, um die Lage schnell zu verbessern.

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Der Digitalgipfel stand im Zeichen nachhaltiger Digitalisierung, deshalb habe ich die Bundesregierung gefragt, wie nachhaltig ihre Rechenzentren sind. Und was soll ich sagen: Es ist ein Trauerspiel. Nachdem ich die sehr ernüchternde Antwort der Bundesregierung auf meine schriftliche Frage zur Anzahl der Rechenzentren des Bundes und ihrer Nachhaltigkeit erhielt, habe ich heute unter dem Titel „Zersplittert, ineffizient und nicht nachhaltig: IT Infrastruktur der Bundesregierung“ eine ausführliche Pressemitteilung veröffentlicht. Ein erster Bericht dazu ist auf Spiegel Online zu lesen.

Es ist wirklich unglaublich, dass die Bundesregierung zum einen offenbar keinen Durchblick hat, wie viele Rechenzentren sie eigentlich nutzt, dass sie zum anderen mit ihrer IT-Konsolidierung völlig versagt, denn es sollten ja eigentlich weniger Rechenzentren werden und stattdessen werden es immer mehr, und drittens setzt sie ihren eigene politischen Anspruch gar nicht um, denn nur ein einziges der 177 Rechenzentren arbeitet offenbar nachhaltig. Für mehr Details könnt ihr meine schriftliche Frage mit der Antwort der Bundesregierung und meine Pressemitteilung dazu lesen.

In der Presse

Mein Zitat zum DSGVO-Verstoß der Clubhouse-App:

»Auch ein Start-up muss eigentlich von Tag 1 alle Gesetze einhalten. Wenn es so bleiben sollte wie es jetzt ist, werde ich hier nicht auf Dauer bleiben.« erschienen im Tagesspiegel am 25.01.2021