578 Abgeordnete stimmen für digitale Bildung – CDU-Abgeordnete Tiemann ist dagegen

,

Heute wurde im Bundestag über eine Änderung des Grundgesetzes abgestimmt. Die Grundgesetzänderung wird die Finanzierung digitaler Bildung durch den Bund ermöglichen. Mit einer großen Mehrheit von 578 Ja-Stimmen (87 Nein-Stimmen, 3 Enthaltungen) wurde diese Grundgesetzänderung angenommen. Mit Verwunderung nahm ich die Abstimmung der CDU-Abgeordneten Dr. Dietlind Tiemann aus meinem Wahlkreis zur Kenntnis.

Es schockt mich sehr, dass neben der AfD auch 4 CDU-Abgeordnete, darunter Dr. Dietlind Tiemann, direkt gewählt in meinem Wahlkreis, gegen die Aufhebung des Kooperationsverbots stimmten. Dr. Tiemanns Schwerpunkt ist immerhin Bildung, sie ist sogar Mitglied der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“. Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie man gerade als Bildungspolitikerin dagegen sein kann, dass der Bund Gelder für Bildung zuschießen darf, damit wir unsere Rückstände bei digitaler Bildung endlich aufholen können.… weiterlesen

Ceresaward für Benny Hecht aus Meinsdorf

,

Am 18.10.2018 fieberte ich mit einem Bauern aus meinem Wahlkreis mit, denn Benny Hecht, ein Schweinehalter aus Meinsdorf bei Jüterbog, war unter den Nominierten in der Kategorie Schweinehalter für den Preis Landwirt*in des Jahres, der im Kino Kosmos in Berlin vergeben wurde. Dieser „Ceresaward“ ist mit 1000€ dotiert, bringt also vor allem Anerkennung und Aufmerksamkeit für die eigene Leistung.

Glückwünsche für den Landwirt des Jahres: Benny Hecht erhielt den Ceresaward des Jahres 2018

Ich saß im Kino Kosmos und drückte mir die Daumen platt, denn Benny Hecht ist ein Bauer, der Wert auf tiergerechte Haltung legt, der mehrere Millionen Euro investierte, um die Lebensbedingungen für seine Schweine über den erforderlichen Standard hinaus zu verbessern, so dass sie z.B.… weiterlesen

Wahlkreistag in Brandenburg an der Havel: Zukunft durch Digitale Bildung, Zukunft für Hohenstücken

, ,

Die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Anke Domscheit-Berg besuchte am Donnerstag verschiedene Stationen in Brandenburg an der Havel.

Anke Domscheit-Berg erklärt den Aufbau der Einplatinencomputer

Anke Domscheit-Berg erklärt den Aufbau des Einplatinencomputers, Bild: Claudia Sprengel, CC BY-SA 4.0

Der 04. Oktober begann mit der Mission „digitale Bildung“.  Die Bundestagsabgeordnete überbrachte einen von ihr gespendeten Klassensatz Calliope Minis an das Domgymnasium in Brandenburg/Havel und die dazugehörige Grundschule. Auf Einladung des engagierten Lehrers Boris Schaeffer stellte Domscheit-Berg den 23 Schüler*innen der 5. Klasse und der Informatik-AG der 9. Klasse die vielseitigen Minicomputer vor und erklärte, wie wichtig es ist, sich souverän mit der uns überall umgebenden Technik auseinandersetzen zu können, um die digitale Gesellschaft selbst  mitgestalten zu können und nicht nur der Technik ausgeliefert zu sein.… weiterlesen

Waldbrand in Brandenburg: Zu Besuch bei den Einsatzkräften in Treuenbrietzen

,

Ein Waldbrand wütet in Brandenburg, mitten in meinem Wahlkreis… deshalb war ich spontan in Treuenbrietzen und bei der Einsatzleitung vor Frohndorf. Ich wollte mir ein Bild aus erster Hand verschaffen und einfach mal selbst Danke sagen. Auf Bild 1 seht Ihr @komplett_unperfekt und @justrethought – 2 Feuerwehrfrauen aus Bad Freienwalde (Schiffmühle), die wie hunderte anderer Einsatzkräfte auf den Schichtwechsel und ihren Einsatz warten. Eine Schicht dauert übrigens 12 Stunden. Um die Wartezeit zu versüßen habe ich 20 Packungen Merci u ein paar Beutel Äpfel an die Feuerwehrkräfte aus 3 Landkreisen verteilt: MOL, OPR und LOS. Aus MOL traf ich Feuerwehrmänner aus Müncheberg, wo ich aufgewachsen bin 😁 (siehe Bild).… weiterlesen

Coconat – der Coworking-Space in Klein Glien

,

Sehr cool: Coconat coworking inmitten der Natur – Auch heute war ich im Wahlkreis (WK60) unterwegs, in Potsdam Mittelmark, rund um Bad Belzig. Erste Station war der Coworking-Space „Coconat“ in Klein Glien, wo man Gemeinschaft und kreatives Arbeiten in der Natur möglich macht. Die vier Gründer*innen haben dafür ein altes Gutshaus samt Anwesen umgebaut und im Mai 2017 eröffnet. Viele ihrer Gäste kommen aus dem Ausland dorthin und haben zu einer internationalen Bekanntheit beigetragen, der erste Artikel über Coconat erschien in der New York Times, Artikel in Le Monde (Frankreich) und andere folgten, inzwischen zog immerhin die Regionalpresse nach. Gründer Janosch Dietrich führte uns durch die Anlage: das Café, eine gemütliche Bibliothek mit offenem Kamin und alten Plüschmöbeln, diverse Seminar- oder Workshopräume, Gästezimmer – jedes ein Unikat mit selbst gebauten oder upgecycelten Möbeln im Haupthaus, dann durch den Hof, in dem gerade eine Dorfolympiade vorbereitet wurde (mit Pizzabackofen!), Nebengebäude für Yoga und eine Fasssauna, und zum Schluss durch den weitläufigen Garten, mit Teich (darauf ein Floß mit Hängematte und Liegestuhl), Obstbäumen und jeder Menge Zelten, vom Hängezelt bis zum „Glamourzelt“ (größer, mit elektrisch Licht, Teppich und 2 Betten).… weiterlesen

Die Geisterfabrik von Wiesenburg

,

Geisterfabrik Drahtzieherei Wiesenburg: Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Wiesenburg, Marco Beckendorf, besuchte ich heute die dortige Drahtzieherei, die vor gut einem Jahr von Lincoln Electronics aufgekauft wurde. Nachdem das vertraglich verpflichtete Bestandsjahr um war, wurde im Mai der Belegschaft mitgeteilt, dass der Standort geschlossen werden soll, angeblich wegen Unwirtschaftlichkeit. Ein unglaubwürdiges Argument, da die Nachfrage boomt und die Margen zuletzt bei gut 20% lagen. Das Werk in Wiesenburg hatte volle Auftragsbücher und arbeitete profitabel. Vom Konzern selbst stellte sich niemand dem Gespräch mit mir, das ich dem zuständigen Vertreter der Unternehmensleitung angeboten hatte. Gemeinsam mit anderen linken Politikern versuchte ich schon vorab die Schließung des Werkes zu verhindern, denn es gab sogar mehrere Kaufinteressenten.… weiterlesen

Zu Besuch bei einem Bio-Hof in Schmerwitz

,

Besuch bei Hühnern und einem großartigen Projekt ehemalig Suchtabhängiger : Mein 1. Termin auf meiner heutigen Sommertour durch den Wahlkreis 60 führte mich auf das Gut Schmerwitz, einen Hof, der Bioprodukteproduziert, wie z.B Nudeln aus eigener Manufaktur oder Wurst im Glas. Ich durfte auch in einen der Hühnerställe und mir eine Bioeier-produktion mal in der Realität angucken (auch wenn es auf dem Foto eng aussieht, den Hühnern ging es sehr gut, es gab offene Türchen zu einem großen Außengehege, es roch nicht schlecht und kein Tier wirkte krank oder gestresst) . Die Eier gibt es im eigenen kleinen Hofladenvon XS bis XXL zu kaufen, alle anderen Produkte auch.… weiterlesen

Ein „Lost Place“ wird gerettet: Baumkronenpfad Beelitz Heilstätten

,
Anke Domscheit-Berg auf dem Baumwipfelpfad

Anke Domscheit-Berg auf dem Baumwipfelpfad, Bild: Claudia Sprengel, CC BY-SA 4.0

Vergangenen Freitag besuchte die Bundestagsabgeordnete Anke Domscheit-Berg die Anlage der ehemaligen Lungenheilanstalt für Arbeiter*innen in Beelitz Heilstätten, auf der sich heute auch ein Baumkronenpfad und ein Barfußpark befinden. Die ehemalige Heilanstalt mit ihren prächtig gebauten Gebäuden entstand schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts als einzigartige Einrichtung der noch jungen Sozialversicherungen und hat eine bewegte Geschichte.

Das Geschäftsführer-Ehepaar Beate und Georg Hoffmann, und ihr in Geschichtsdingen sehr bewanderter Mitarbeiter Holger Klementz, führten die Abgeordnete gleich zu Beginn ihrer Tour durch diverse Tunnel unter dem Gelände. Dort gab es wohl zu Zeiten, als man die Unterbringung noch nach Geschlechtern trennte, auch heimliche  Treffen zwischen Männern und Frauen, die sich den Aufenthalt dort etwas unterhaltsamer gestalteten.… weiterlesen

Das mittelalterliche Jüterbog

,

Gestreichelt von der Abendsonne: das mittelalterliche Jüterbog, mit Stadtmauer, Türmen und Toren aus Feldstein und roten Ziegeln. An vielen Orten finden sich Holzskulpturen zur Stadtgeschichte, in dieser Serie ist der Tetzel dabei, berühmt berüchtigt als derjenige, der den Ablasshandel auf die Spitze trieb. Die Keule am sogenannten Damtor ist Symbol dafür, dass die Stadt eine eigene Gerichtsbarkeit besaß. Der Spruch darunter: „Wer seinen Kindern gibt das Brot und leidet nachmals selber Not, den schlage man mit der Keule tot“ ist mir schon fast 45 Jahre sehr vertraut, denn er steht fast identisch auch unter einer Eichenkeule am Storchenturm in Müncheberg (Märkisch Oderland), der Stadt, in der ich aufwuchs.… weiterlesen

Die Nikolaikirche in Jüterbog

,

Die Nikolaikirche in Jüterbog – nach mehreren Bauphasen 1488 eingeweiht, erst katholisch (aus der Zeit sind die Altarfiguren und schönen Madonnen mit Kind), danach war sie evangelisch. Hätte mir @emvollmer an der Seite gewünscht, sie hätte mir bestimmt viel zu den Skulpturen erzählen können… Die Kirche ist innen vielfarbig bemalt, offenbar waren früher sogar die Wände ganz bemalt, an einigen Stellen wurden überdimensionale Heiligenbilder freigelegt, die das alte Erscheinungsbild ahnen lassen. Der eine heilige (Matthias) von einer Kapellendecke schielt übrigens ganz süß 🤪. Die Kirche ist sehr groß, deshalb gibts auch von außen kein Foto, ich hab sie nicht ganz drauf bekommen, schade, denn ihre 2 verschiedenen Turmspitzen (gotisch + barock) sind auch ungewöhnlich.… weiterlesen