Die Vorzeichen des Klimawandels vor unserer Haustür

Berlin24.08.2018

Mit Entsetzen hat die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Anke Domscheit-Berg vom Großbrand bei Treuenbrietzen erfahren. Bereits 400 Hektar standen in Flammen. Die Dörfer Tiefenbrunnen, Klausdorf und Frohnsdorf mussten evakuiert werden. „Die Vernichtung der Natur in einem solchen Ausmaß und die große Gefahr auch für Wohngebiete, sind unvorstellbar und sehr beunruhigend“, so die Abgeordnete.

Sie erkennt darin die Vorzeichen des Klimawandels: „Niemand kann mehr davor die Augen verschließen. Nicht nur Bangladesh, Inseln im Pazifik oder Länder in Zentralafrika werden durch den Klimawandel bedroht, er findet auch hier bei uns, in Europa, in Deutschland und in Brandenburg statt. Es ist höchste Zeit, mehr zu tun, um die Folgen des Klimawandels einzudämmen. Das ist nicht nur eine Hausaufgabe für die Politik, sondern für jeden Einzelnen, denn wir können alle einen Beitrag zur Energiewende leisten.“ erklärt Anke Domscheit-Berg.

Den Feuerwehrleuten und der Polizei, die nicht nur jetzt, sondern schon in den vergangenen Wochen bei Tag und bei Nacht unermüdlich im Einsatz waren, spricht die Abgeordnete ihren Dank und ihre große Anerkennung aus. Heute wird sie in die Region fahren, um sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu machen und sich solidarisch zu zeigen.

„Alle hoffen auf hilfreichen Regen, denn es brennen schon hunderte von Hektar Wald und im Brandgebiet liegt alte Munition im Boden – eine sehr schlechte Kombination und gefährlich für die Einsatzkräfte. Es ist einfach entsetzlich“, so Anke Domscheit-Berg.

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Anke Domscheit-Berg ist Unternehmerin, Publizistin, Aktivistin und seit September 2017 Bundestagsabgeordnete für Brandenburg. Sie engagiert sich für eine digitale Gesellschaft, Open Government und Geschlechtergerechtigkeit.

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